Mitwirkende / Contributors
Ohne diese Menschen ist We Won't Shut Up! 2026 nicht möglich.
Without these people, We Won't Shut Up! 2026 would not be possible.
Andreas Kräftner
Produktion Merchandise
Der Kräftner macht Sachen https://kraeftner.de/ Andreas Kräftner bin ich, in der ursprünglichen Ausbildung zum Möbelschreiner immer noch verwurzelt, dem Studium des Industridesign
in Pforzheim zu tiefst dankbar und dem vollkommen veralteten Siebdruckverfahren herzlichst verbunden. Die folgenden Seiten bieten einen längst überfälligen Einblick in den Umfang meiner Projekte, welche einem manchmal den Schlaf rauben, aber auch die Tage versüßen. Außerdem finanzieren sie den enormen Kraftstoffverbrauch meines Kleinwagens aus dem Hause Peugeot (auch das musste mal gesagt werden). Da die Bereiche des Designs und der Gestaltung zu viele interessante Seite haben, würde ich mich nur ungern an die imaginäre Fußfessel einer bestimmten Tätigkeit binden und so bewegt man sich Tag für Tag auf dem Feld der Gestaltung von Gegenständen, dem Entwurf und der Fertigung von Einrichtungsobjekten sowie im umfangreichen Bereich des Siebdrucks. Was in den eigenen vier Wänden nicht mehr möglich sein sollte, oder diese zu sprengen vermag, wird durch ein verlässliches Netzwerk an Partnerfirmen, Gestalterfreunden und willenlosen Untergebenen aufgefangen. Sollte der Wunsch nach Kontakt aufgetreten sein, sollten Sie in meinen Arbeiten die Hoffnungsträger Ihrer verloren geglaubten Träume wiederentdeckt haben, oder sollten sie einfach “nur” einen Produkt-Designer mit Ihren Projekten betrauen wollen, dann scheuen Sie sich nicht und nutzen folgende E-Mail Adresse um mit mir in Kontakt zu treten: andreas{at}kraeftner.deBildrechte: © Andreas Kräftner
Another Gaze Kino
Konzept
Die Kinoreihe Another Gaze im Rahmen des We Won`t Shut Up Festivals, hebt Perspektiven jenseits des Male Gaze hervor und
schafft Raum für Filme, die wichtige gesellschaftliche Themen sichtbar machen. Feministisches Kino bedeutet für uns genaues Hinsehen frei von konservativen Rollenbildern.Banda Ramua
Musiker*innen
Banda Ramua ist eine internationale, offene Brass Band, in der sich unterschiedliche Menschen und Instrumente treffen, um sich musikalisch, persönlich
und politisch auszutauschen. Sie setzt sich durch ein vielfältiges Repertoire mit verschiedenen Welten, Kulturen und Kämpfen auseinander und vermittelt eine pazifistische, gemeinschaftliche Botschaft.Berivan Kaya
Musikerin
Berivan Kaya ist eine in Köln lebende Musikerin und Songwriterin, die mit ihrem anatolischen Indie-Sound traditionelle türkische Volks- und Kunstmusik
mit Arabesque, minimalistischen Gitarren, sanften elektronischen Beats und Synthwave verbindet. Ihre Musik bewegt sich zwischen Intimität und Kollektivität und lädt dazu ein, Emotionen gemeinsam zu erleben.Bildrechte: © Gizem Güven
Brigitte Lunguieki Malungo
Autorin
Brigitte Lunguieki Malungo wurde 1989 in Angola geboren, wuchs in Deutschland auf und lebt heute in Spanien. Sie ist Autorin
und Literaturvermittlerin und gehört zu den eindringlichen Stimmen einer neuen afrodeutschen Gegenwartsliteratur. In ihren Texten verbindet sie literarische Sensibilität mit politischem Bewusstsein und macht marginalisierte Perspektiven sichtbar – mit einer Sprache, die bewegt, aufrüttelt und heilsam wirkt.Bildrechte: © Nadine Malungo
DR. FRANCES JACKSON
Moderatorin
Frances Jackson studierte Germanistik, Bohemistik und Osteuropastudien in Oxford, München und Brno. Seit 2019 arbeitet sie für das Tschechische Zentrum
München.Bildrechte: © Frances Jackson
Dr. Jessica Stewart-Da Coll
Gynäkologin
Dr. Jessica Stewart-da Coll ist Gynäkologin und Expertin für die Wechseljahre. Sie setzt sich dafür ein, dass Menopause endlich als
medizinisches, politisches und feministisches Thema ernst genommen wird – jenseits von Tabus, Mythen und jahrzehntelanger Unsichtbarmachung. In der Podiumsdiskussion verbindet sie evidenzbasiertes Wissen mit einer klaren Kritik an der strukturellen Unterversorgung menopausaler Gesundheit und macht deutlich: Dass so viele Betroffene nicht gehört werden, ist kein Zufall, sondern System.Bildrechte: © theatiner3
Dr. Sahana Udupa
Media Anthropologist
Sahana Udupa is Professor of Media Anthropology at LMU Munich, BKC Faculty Associate at Harvard University, Principal Investigator of the
European Research Council Consolidator Project on small social media platforms, and founder of the Center for Digital Dignity. She has published widely on online extreme speech, anthropology of AI, content moderation, online misogyny, global digital cultures, and platform governance. Udupa is a recipient of the Franqui Chair award in Belgium and Joan Shorenstein Fellowship and Berkman Klein Fellowship at Harvard University. She has given presentations at the United Nations headquarters and authored the UN commissioned research paper, “Digital Technologies and Extreme Speech: Approaches to Counter Online Hate”. Her forthcoming books are Handbook on Anthropology and Artificial Intelligence (Edward Elgar) and Artificial Intelligence and Extreme Speech (contracted with New York University Press).Bildrechte: © Andreas Focke
Fabian Hennig
Sprecher*innen
Fabian Hennig forscht soziologisch zu Zeugungsverhütung. Er untersucht, wie Anwender*Kollektive thermale Methoden nutzen und welche sozialen, kulturellen und praktischen Dynamiken
dabei eine Rolle spielen. In seiner Forschung bringt er Forscherinnen, Aktivist*innen und Anwender*innen zusammen, um Räume für Austausch, Fragen und neue Ideen rund um Zeugungsverhütung zu schaffen.Bildrechte: © Fabian Hennig
Fadumo Korn
Rednerin
Fadumo Korn ist Menschenrechtsaktivistin, Autorin und eine kompromisslose feministische Stimme. Aus persönlicher Erfahrung heraus kämpft sie seit Jahrzehnten gegen patriarchale
Gewalt, Tabuisierung und das Schweigen über weibliche Körper. Ob im Einsatz gegen weibliche Genitalverstümmelung oder in der offenen Auseinandersetzung mit den Wechseljahren: Sie spricht laut, ehrlich und unbequem über Selbstbestimmung, Schmerz und Würde. Sie bringt politische Schärfe, gelebte Erfahrung und radikale Solidarität auf das Podium.Bildrechte: © Walter Korn
Fikri Anıl Altıntaş
Schriftsteller
Fikri Anıl Altıntaş ist Autor, Performer und streitbarer Stimmengeber in Debatten über Männlichkeit, Rollenbilder und Antifeminismus. Er schreibt über die
(De-)Konstruktion migrantischer, muslimisch-türkischer Männlichkeiten in Deutschland – literarisch, politisch und immer nah an gesellschaftlichen Realitäten. Seine Texte erscheinen u. a. in ZEIT und taz, außerdem arbeitet er für Deutschlandfunk Kultur und das ZDF. Nach seinem Debüt „Im Morgen ein Birnbaum“ (2023) und dem Lyrikband „Geografie der Unruhe“ (2024) erscheint im August 2025 sein neuer Roman „Zwischen Uns Liegt August“. Es folgten Beiträge für Deutschlandfunk Kultur und das ZDF, Performances am Schauspiel Hannover und Texte für Theaterbühnen, u.a. für das Berliner Ensemble. Im Oktober erschien die ARD-Doku “Toxische Männlichkeit - Woher kommt die Wut auf Frauen?” dem Thema Gewalt gegen Frauen. Er ist ehrenamtlich als #HeForShe Deutschland Botschafter von UN Women Deutschland tätig. aktiv.Francis Catedral
Filmmaker
Francis Catedral is a Filipino American documentary filmmaker and Master of Divinity graduate based in Hong Kong. Since 2018, he
has worked closely with migrant domestic worker–led organizations. His debut film, *Migrant Women Rise*, was featured by Rappler and ABS-CBN, and his current project is supported by Eye Catcher Global, New Naratif, and BEBESEA. He writes *Impermanent Residence*, a newsletter on filmmaking, migration, and the Filipino diaspora.Franka Frei
Sprecherin
Franka Frei ist freie Journalistin (u. a. für ARD, ZDF, Deutschlandradio). Als Autorin zweiter Sachbücher liegt ihr Schwerpunkt auf reproduktiver
Gesundheit und gesellschaftlichen Tabus. In ihrem jüngsten Buch "Überfällig" beantwortet sie die Frage, wieso eine Art "Pille für den Mann" schon so lange auf sich warten lässt. Mit ihrer scharfsinnigen Analyse bringt medizinische, gesellschaftliche und geschlechterpolitische Themen zusammen – und fragt Aktivist:innen und Fachleute, wie Verhütung gleichberechtigter gestaltet werden kann.Bildrechte: © Michaela Gericke
Grischka Voss
Schauspielerin und Autorin
Grischka Voss ist freie Schauspielerin und Autorin aus Wien, kurz gesagt: “One-Woman-Company”, die sich in ihren Arbeiten mit sozialpolitischen
Tabuthemen auseinandersetzt mit dem Schwerpunkt auf feministischen Themen. Derzeit tourt Sie mit zwei Ein-Frau-Stücken über weibliche Lust und weibliche Körperflüssigkeiten als auch über die Wechseljahre, mit denen Sie alle, die sich weiblich fühlen, empowern möchte. Biografie: Grischka Voss (D) Schauspielerin, Autorin, Regisseurin 1993-1995 Ausbildung für Schauspiel und Tanz in New York und Wien 1996 Akademietheater, „Ballade vom Wiener Schnitzel“/George Tabori; Volkstheater „Cyrano de Bergerac“/ Michael Schottenberg 1997-2017 gründete und leitete die freie Künstlerin gemeinsam mit Ernst Weigel „das bernhard ensemble“, das ab 2006 in Wien, im „Das OFF Theater“ beheimatet war. Sie versteht sich als freie Geschichtenerzählerin mit starken sozialen Anliegen, schuf zahlreiche Stücke für das bernhard ensemble, mit denen sie im In – und Ausland gastierte, spielt, inszeniert und zeichnet zumeist auch für Bühne und Ausstattung ihrer Produktionen. 2017 verließ sie das bernhard ensemble, trat als Schauspielerin und Autorin bei „Ganymed female“ im Kunsthistorischen Museum Wien, bei den Gmundner Sommerfestspielen mit „Noch ein Fest für Boris“ auf, verfasste ihre Autobiographie „Wer nicht kämpft, hat schon verloren“ (Amalthea Verlag), aus der sie u.a. beim Literaturfestival „Blätterwirbel“ im Theater in der Josefstadt oder an der Schaubühne Berlin gelesen hat. 2018 schrieb und spielte sie für Veronika Glatzners Projekt „Habenichtse“ im Fasanviertel einen Monolog zum Thema: mündet der Wiederverwertungstrend in eine neue Form des Kapitalismus? Seit 2017 verfasst sie auch Artikel für die Salzburger Nachrichten 2019 verfasste sie das offensive Ein-Frau-Stück „Bulletproof“ über die Lust der Frau und ihre ständige Unterdrückung, das sie im Jänner 2020 im Theater Drachengasse in Wien uraufführte und spielte. 2021 Neuausgabe von „Ich bin kein Papagei“ (Amalthea Verlag), für das sie das Nachwort verfasste, Wiederaufnahme “Bulletproof” im Theater Drachengasse 2022/2023 schrieb sie ein Theaterstück über das Klimakterium der Frau, Titel “F*ING HOT!”, das im Theater Drachengasse uraufgeführt wurde. Es folgten zahlreiche Gastspiele mit F*ING HOT! innerhalb Österreichs und eine Wiederaufnahme im Theater Drachengasse. Bei “Ganymed Bridge” spielte sie einen Monolog von Teresa Präauer (Regie Jacqueline Kornmüller), im Projekt “Lagerkollaps” spielte sie unter der Regie von Veronika Glatzner den selbstverfassten Monolog “Storebox-Mom”. Ebenso wirkte sie in einem “Tatort” unter der Regie von Katarina Mückstein und dem TV-Film “Ewig Dein”, Regie Johanna Moder mit, sowie in der Miniserie “Kafka”, Regie David Schalko. Mit Regisseur Stefan Manuel Eggenweber drehte sie den Kinofilm “Zwei verletzte Tiere im Wald”. 2024 verfasste sie für Regisseurin Barbara Herold das Theaterstück “Ein Albtraum in zwölf Bildern” zum Thema Abtreibung (UA im Alten Hallenbad in Vorarlberg) 2025 arbeitete sie mit Regisseur Dani Levy für den Kinofilm “Kochschule Schwarz” zusammen und wurde aus 400 internationalen BewerberInnen als Performerin für Marina Abramović ausgewählt. Bis 1. März 2026 reanacted sie in der Albertina Modern vier der frühen Performances von Marina Abramović. Preise: Nestroy für die beste Off Theater Produktion 2001, zahlreiche weitere NominierungenBildrechte: © Teresa Marenzi
Güner Künier
Musikerin
Güner Künier wurde 1990 im türkischen Izmir geboren und zog mit ihrer Familie im Alter von drei Jahren nach Flensburg,
wo sie auch aufwuchs. Im Jugendalter spielte sie dort in ersten Bands, ehe sie zum Studium des Wirtschaftsingenieurwesens nach Berlin ging. Nach Abschluss des Studiums widmete sie sich voll und ganz der Kunst, arbeitete als Schauspielerin und Musikerin. Anfang der 2020er begann sie, solo Musik zu machen. Ihre Debüt-EP erschien 2021, ein Jahr später ihr erstes Album „Aşk“.Bildrechte: © Milan_Koch
Hülya Weller
Moderation
Hülya Weller ist Kulturwissenschaftlerin und als Moderatorin für unterschiedliche Formate tätig – z.B. Podiumsgespräche, Lesungen oder künstlerische Veranstaltungen. Sie ist
außerdem in der Münchner Kulturszene aktiv, leitet die Careteria und macht Comedy und Improtheater.Bildrechte: © Noel Laas
Ilham Bani Odeh
Workshopleitung
Ilham Bani Odeh ist Politikwissenschaftlerin und arbeitet an der Schnittstelle von politischer Bildung, transformativer Friedensarbeit und intersektionaler Machtkritik. Sie konzipiert
und moderiert Räume für kollektives Lernen, Verständigung und solidarisches Handeln in gesellschaftlich und geopolitisch konfliktbeladenen Kontexten. Ihr Fokus liegt auf der Frage, wie Solidarität als politische Praxis strukturelle Veränderung bewirken kann. Bildung versteht sie dabei als Raum für Reflexion, Verantwortung und soziale Transformation.Bildrechte: © Jasmin Breidenbach
Jamila Niedermeier
We Won't Shut Up! Kollektiv
Jamila ist seit 2023 Teil des Kollektivs We Won’t Shut Up und arbeitet an der Schnittstelle von feministischer Praxis, Kunst
und Kultur. Aktuell studiert Jamila Visuelle Anthropologie im Master. In ihrer Abschlussarbeit realisierte sie einen Dokumentarfilm über Ermächtigungsorte von FLINTA im Baskenland, der alltägliche, gelebte Formen des Widerstands sichtbar macht und patriarchale Strukturen herausfordert.Bildrechte: © Jamila Niedermeier
Jana Islinger
Artist
Jana Islinger (*1999) ist Dokumentarfotografin aus München. Mit einem journalistischen Ansatz arbeitet sie an Langzeitprojekten zu gesellschaftlichen und geopolitischen Themen,
insbesondere zu Identität, Zugehörigkeit und Machtstrukturen. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von intensiver Recherche und einer großen Nähe zu den porträtierten Menschen. Islinger wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Nikon Fotobus Grant und dem Emscherbilder-Stipendium, und zeigte ihre Arbeiten 2025 beim Fotofestival Les Rencontres d’Arles. Webseite: https://janaislinger.com/ Instagram: @janaislingerBildrechte: © Jana Islinger
Jan Gutzeit
We Won't Shut Up! Kollektive
Aktiv in der Gesellschaft einsetzen. Themen und Ideen gestalten, die von Interesse sind.
Bildrechte: © gutzeit
Jasmin Breidenbach
Artist&Curator
Jasmin Breidenbach (*1989) ist eine deutsch-marokkanische Foto- und Videokünstlerin aus München. In ihrer Arbeit befasst sie sich mit Themen wie
Feminismus, Identität und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Ihre Projekte, darunter das mit dem Deutschen Fotobuchpreis ausgezeichnete Fotobuch Live with Love. Promise, ihre Portraitserie zum Thema Endometriose und das aktuelle Projekt Der Ort Zwischen Uns, geben Frauen Sichtbarkeit und Raum für Empathie und Dialog. Webseite: https://www.jasminbreidenbach.de/ Instagram: @jasminbreidenbachBildrechte: © Lisa Hantke
Karolin Mok
Mitgründerin We Won't Shut Up! Kollektive
Karolin Mok ist Teil von We Won't Shut Up!, weil schweigen keine Option ist. Sie arbeitet im Frauenhaus, dort wo
Gewalt sichtbar wird und Widerstand notwendig ist. Feminismus ist für sie Praxis, kein Schlagwort. Sie kämpft gegen Unterdrückung in all ihren Formen - mit Wut, Liebe und kollektiver Kraft. Sie ist Mutter zweier Söhne und glaubt an eine Zukunft, die erkämpft werden muss.Bildrechte: © Karolin Mok
Kat
Comedian
Kat ist Comedienne und Aktivistin aus Berlin mit den perfekten Maßen für die moderne Frau: 80 % Delulu, 100 % Attitüde,
Ruhepuls 180. Ihre Fingernägel sind länger als der Geduldsfaden fürs Patriarchat, der erste Rant des Tages startet noch vor dem Frühstück – bestehend aus weißem Red Bull, Marlboro Light und der naiven Hoffnung, heute nichts anzuzünden. Spoiler: klappt selten. Nicht nur auf der Bühne ist Kat eine messy bitch mit Charisma: Sie scheitert souverän am Alltag und entwirft trotzdem mit Confidence Pläne für die neue Weltordnung. Denn als Nihilistin mit Durchhalteproblem glaubt sie irgendwie doch daran, dass alles gut wird. Sie redet über Dating als bisexuelle Person, das Älterwerden, den Niedergang der westlichen Welt in Richtung Faschismus – und warum toxische Bros im Reality-TV dessen ehrlichste Chronisten sind. Kat ist laut, sarkastisch und emotional instabil mit Stil. Sie pendelt zwischen Selbstzweifel und Größenwahn, ADHD-Rambles und überraschend zärtlichen Momenten. Comedy für alle, die lachen, während alles brennt. Weil Aufgeben keine Option ist. Instagram & TikTok: @kat_she_buenoKatharina Scherer
Schreinermeisterin
Katharina Scherer ist Schreinermeisterin und verfügt über langjährige Erfahrung in der handwerklichen und pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Von 2004 bis 2006 arbeitete sie in den Isar-Winkel-Werkstätten. In dieser Zeit entwickelte sich ihr Ansatz, handwerkliches Wissen nicht hierarchisch, sondern praxisnah, gemeinschaftlich und stärkend weiterzugeben. Nach dem Meisterinnenabschluss im Jahr 2008 war sie sowohl selbstständig tätig als auch bei den Münchner Kammerspielen. Seit 2013 arbeitet sie selbstständig in eigener Werkstatt im Möbelbau. Dort entwirft und fertigt sie Möbel und bildet aus, wobei sie handwerkliche Qualität mit einer solidarischen und lernenden Arbeitsweise verbindet. Seit 2016 leitet sie in der Glockenbachwerkstatt Kurse zur Qualivorbereitung für geflüchtete Jugendliche und betreut dort die Holzwerkstatt. Gemeinsam mit den Teilnehmenden entstehen konkrete, nutzbare Objekte wie Tische, Hocker und Regale. Im Mittelpunkt stehen dabei gegenseitiges Lernen, das Aneignen handwerklicher Fähigkeiten und das Vertrauen in die eigene Gestaltungskraft. Zusätzlich arbeitet sie als TSM-Kursleiterin und ist Lehrkraft an der Berufsschule für Schreinerhandwerk München. Ihre Arbeit versteht sie als Beitrag zu einem Handwerk, das offen, solidarisch und zugänglich für alle ist.Bildrechte: © Katharina Scherer
Katrin Bauer
Moderation
Katrin Bauer (b. 1992) is a curator, researcher, and writer. Her field of expertise is driven by an interest in
new visual technologies, photography’s representational politics and decolonial strategies in contemporary art production. She currently serves as curator for the research project ‘Astrophysics & Art’ at the Academy of Fine Arts Munich, as well as co-curator and project coordinator of FOTODOKS. Prior to this, she has been working as assistant editor at Haus der Kunst München, as research associate for photography and time-based media at the Pinakotheken, and as assistant curator at Fotomuseum Winterthur. She is the recipient of the C/O Berlin Talent Award 2024 in the category ‘Theorist’. She holds degrees from Zurich University of the Arts and the University for Fine Arts, Design and Music in Freiburg. Her writings have been published by Camera Austria, Deichtorhallen Hamburg, Fotomuseum Winterthur, Haus der Kunst München, Museum Folkwang, Museo Nivola, Pinakothek der Moderne, and Rundbrief Fotografie, among others. Website: katrinluisabauer.comBildrechte: © Elisabeth Greil
Kokonelle
Artist
Kokonelle ist eine multidimensionale Künstlerin aus München mit kongolesischen Wurzeln. In ihrer Musik verbindet sie Hip-Hop, R’n’B, Afro und Soul –
mehrsprachig auf Englisch, Deutsch, Französisch und Lingala. Ihre Songs handeln von Identität, Widerstand, radikaler Zärtlichkeit und Selbstermächtigung. Auch abseits der Bühne ist Kokonelle aktiv: als Bildungsreferentin, bildende Künstlerin und Kuratorin versteht sie Kunst bewusst als politische Praxis. Ende 2025 erschien ihre Debüt-EP „Release“, ein sechsteiliges Projekt zwischen Empowerment und Verletzlichkeit, das u. a. vom BR Zündfunk, dem Gasteig Magazin und der Süddeutschen Zeitung aufgegriffen wurde. Mit ausdrucksstarken Live-Performances, Musikvideos und Workshops ist Kokonelle eine kraftvolle Stimme einer neuen künstlerischen Generation. 2026 setzt Koko genau dort an, wo sie aufgehört hat! Euch erwarten viele neue Shows, Projekte, Kunst, Community und natürlich Musik! Webseite: https://kokonelle.de/ Instagram: @kokonelleBildrechte: © Priscilla Grubo
Leila Kayyali
Moderatorin
Mein Name ist Leila Kayyali, Politologin und Masterstudentin in Gender Studies und komme aus Bochum. Ich bin in 2015 nach
Deutschland mit meiner Familie über die Balkan Route geflohen, nach dem Kriegsanfang in meiner Heimatstadt Idleb in Syrien. Ich bin Menschenrechtsaktivistin und arbeite momentan an einem Projekt in Dortmund über Politische Bildung von Migratischen Junge Menschen, Fokus ist Dialog und freie Lernräume zu schaffen, um Teilhabe zu ermöglichen. Mich beschäftigen Themen wie Identität, Intersektionalität und die Narrative weiblich gelesener Menschen auf der Flucht.Bildrechte: © Leila Kayyali
Marcela Gloria
Künstlerin
Marcela Gloria, march in mars is a Mexican designer and Illustrator. Her work explores the world of femenine, often accompained by
nature as well as mexican imaginary.Bildrechte: © Marcela Gloria
Maryam.fyi
Musikerin
Maryam. Iranerin und Deutsche. Künstlerin (MARYAM.fyi). Kleine und große Schwester. Was mich von meinen Schwestern unterscheidet: Freiheit. Geboren und aufgewachsen
in Deutschland, nahm ich diese immer als selbstverständlich an. Vom Iran träume ich mein Leben lang. Ich hatte das Glück, diesen Teil meiner Wurzeln kennenzulernen. Seit meinem 10. Lebensjahr war ich einige Male im Iran, gemeinsam mit meinen Eltern, Geschwistern, Freund:innen. Ich lebe als Künstlerin in einem Land, in dem mein Anderssein der Aspekt sein soll, der mir meine Heimat abspricht? Die Heimat, in der mein Vater seine zweite Heimat gefunden hat, nachdem er Ende der 1970er Jahre den Iran verlassen hatte? Die Heimat, in der ich mit dem Wunsch nach Veränderung und Gerechtigkeit aufgewachsen bin und in der ich immer noch davon träume, sie zu verändern?Bildrechte: © Lukas Baumgartl
Mila Zhluktenko
Artist
Mila Zhluktenko, eine in Kyiv, Ukraine geborene Filmemacherin, studierte Dokumentarfilm an der HFF München. Ihre Filme wurden auf zahlreichen intenationalen
Festivals gezeigt, u.a. auf der Berlinale, IDFA, MoMA, und Visions du Réel. Ihr Kurzfilm OPERA GLASSES wurde bei DOK Leipzig mit der Goldenen Taube ausgezeichnet. Zu ihren aktuellen Arbeiten, in Co-Regie mit Daniel Asadi Faezi, gehören WAKING UP IN SILENCE (Jurypreis Berlinale Generation KPlus) und RÜCKBLICKEND BETRACHTET (Deutscher Kurzfilmpreis). Ihr Kurzspielfilm CRITICAL CONDITION feierte Premiere in der Semaine de la Critique in Cannes 2025. Als Editorin arbeitete sie außerdem an den Filmen DEAD GIRLS DANCING, IRON BUTTERFLIES und GOTT IST EIN KÄFER. Seit 2021 ist Mila Zhluktenko zudem Mitglied des Münchner Filmmagazins Revü. 2023 trat sie dem Filmfest München als Programmscout bei. Webseite: https://zhluktenko.com/ Instagram: @mila_lotasBildrechte: © Sebastian Huber
Miřenka Čechová
Autorin
Nach ihrer Ausbildung zur Balletttänzerin studierte Miřenka Čechová Alternatives und Nonverbales Theater in Prag, wo sie seither lebt und sich
dem Bewegungs- und Performance-Theater widmet. »Tote Schwäne tanzen nicht« ist ihr Prosadebüt.Bildrechte: © Tereza Kunderová
Munich Wallflowers (MWF)
Kollektiv
Munich Wallflowers (MWF) is a women‘s street art collective. Founded in July 2024 on the initiative of Silke Teschke (@f3000_streetart)
with the purpose of supporting women in the street art scene. Some of the founding members are Athiya (@bulbul_ink), Marcela Gloria (@marchinmars), Vanessa Hofmann (@vh.illustration), Melike Kerpel (@melikekerpel_art), Cassie Tumlinson (@cassietumlinson) and Marion Wilken (@redfoxhippie). The MWF are striving for women’s work to have more presence on the scene: in festivals, exhibitions and on walls throughout the city. They value the exchange of knowledge and support each other in order to grow as artists. Their mission is to create a supporting network of people with similar values and goals.Bildrechte: © Marcella
Ophelia Wach
Sprecherin
Ophelia Wach gestaltet in München Diskussionsräume über Verhütung und Klimagerechtigkeit. Sie setzt sich dafür ein, Verhütung gerechter zu denken mit
den Möglichkeiten, die es heute gibt, und im Blick auf das, was noch kommen kann. In ihren Formaten bringt sie Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven zusammen, etwa aus Medizin, Sozialarbeit, Aktivismus, Forschung und Anwendungserfahrung, und stärkt so den Austausch und die Community rund um das Thema Verhütung.Bildrechte: © Ophelia Wach
Pinay Colada
Drag Queen
WHO IS PINAY COLADA? Pinay Colada ist eine Dragqueen aus München und eine feste Größe der queeren Szene und Drag-Community. Als Host
moderiert sie mehrere Shows und Brunch-Formate und bringt Menschen mit Charme, Humor und Haltung zusammen. Sie ist die stolze Drag-Mutter des Haus of Colada und bekannt für ihre liebevolle, empowernde Art, Talente wachsen zu lassen. Mit Skills in Make-up, Performance, Wigstyling und Workshops vereint sie Kunst und Handwerk zu einer einzigartigen Bühnenpräsenz. Als asiatische Diva mit viel Herz und Soul steht sie für Sichtbarkeit, Stärke und Selbstbestimmung. Ihre Shows sind politisch, fun und magisch und immer durchzogen von purer Queer Joy. Pinay Colada ist Miss Congeniality mit einem scharfen Blick für Ungerechtigkeit. Und wenn man es darauf anlegt, wird sie auch mal ganz klar: she WILL read a bitch.Bildrechte: © Pinay Colada
ROPA.
Artist
Based in Munich, Germany, ROPA. has carved a niche for herself, captivating audiences with her magnetic stage presence and eclectic
mixes. Her sound is led by african electronic elements - Afrotech, 3-step and Gqom, with a lot of soul as seen through her soultec series on YouTube. ROPA. hears beyond the music. Her palette is the result of a strong musical foundation: self-learning 3 instruments, song-writing, and choir. She fuses diverse genres to create immersive auditory experiences that draw from her Shona and Ndebele heritage.Bildrechte: © Keith Chipungu
ROSA Rolling Safe Space
Diskussionsteilnehmerinnen
Der gemeinnützige Verein ROSA e.V. wurde im März 2021 gegründet. ROSA ist eine politische Vereinigung mit einem intersektionalen Blick auf
die Gesellschaft und einem queer-feministischen und antirassistischen Grundkonsens. ROSA wurde gegründet, um zu zeigen, wie humanitäre Hilfe feministisch gestaltet und umgesetzt werden kann. Obwohl Geschlechtergerechtigkeit zwar als Menschenrecht deklariert und in den Sustainable Development Goals festgehalten ist, wird diese von der europäischen Staatengemeinschaft nicht gewährleistet – insbesondere nicht für Menschen auf der Flucht. Humanitäre Notlagen verstärken bestehende Geschlechterungleichheiten. Neben allgemeinen Fluchtursachen (wie Krieg, Verfolgung, Ressourcenmangel) erleben u.a. Frauen oft zusätzliche, genderspezifische Belastungen, die sie zu einer Flucht zwingen. Hierzu gehören Femizide, Zwangsverheiratungen, Genitalverstümmelungen und das Vorenthalten grundlegender Rechte wie das Recht auf Bildung oder die Selbstbestimmung über den eigenen Körper. Trotzdem und trotz Abkommen wie der Istanbul Konvention gibt es keinen konsequenten Schutz für Frauen und weiblich sozialisierten Menschen auf aktuellen Fluchtrouten. ROSA bietet deshalb konkrete, gendersensible Unterstützung für Menschen auf der Flucht an und betrachtet die Überschneidung von Geschlecht und Flucht politisch. In Form des Rolling Safespace stellt ROSA eine mobile Anlaufstelle bereit, die sich an die Umstände und Belastungen von Frauen auf der Flucht richtet und einen geschützten Raum für Empowerment bietet.Bildrechte: © ROSA Rolling Safespace
Sandra Singh
Artist
Sandra Singh (*1990) ist eine deutsch-indische bildende Künstlerin und Fotografin, die in München lebt und arbeitet. In ihrer künstlerischen Praxis
bewegt sich Singh an der Schnittstelle von Fotografie, Druckgrafik, Video- und Medienkunst. Ihre Arbeiten und Recherchen beschäftigen sich mit Themen wie Grenzpolitik, weiblicher Autonomie und migrantischer Identität. Ihr Arbeitsprozess ist geprägt von wissenschaftlicher und journalistischer Recherche sowie einer Verbindung ästhetischer Ansätze aus Überwachungstechnologie, Fine-Art-Fotografie und (Foto-)Journalismus. Webseite: https://sandrasingh.de/ Instagram: @sandra_singhBildrechte: © Francesco Giordano
Sapir von Abel
Workshopleitung
Sapir von Abel wurde in Jerusalem geboren und lebt in München. Sie studierte Naher und Mittlerer Osten sowie Interkulturelle Kommunikation
an der LMU München. Sapir arbeitet als Kuratorin für Bildung und Vermittlung am Jüdischen Museum München und ist Teil des Kurator*innenteams des Kunst- und Kulturfestivals „ausARTen“.Bildrechte: © Jasmin Breidenbach
Shaghayegh Chamani
Artist & Curator
Shaghayegh Chamani wurde in Teheran geboren und lebt heute in München. Sie studiert Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste
München und teilt sich mit vier Freund*innen ein gemeinsames Atelier, das als Raum für Austausch, kollektive Praxis und interdisziplinäres Arbeiten dient. Seit 2022 ist sie im Bellevue di Monaco, einem Kultur- und Wohnzentrum für geflüchtete Menschen, tätig. Dort ist sie für Administration, Organisation und Finanzen verantwortlich und moderiert Abende zu Themen rund um Iran, Migration und kulturelle Identität. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sich Shaghayegh mit Archiv und Herkunft, Flucht und Migration, Körperlichkeit und Feminismus. Gesellschaftliche Fragen zu Gleichberechtigung und Postmigration bilden den Kern ihrer Praxis. Ihre Skulpturen und Installationen verknüpfen persönliche Narrative mit politischen Perspektiven und erforschen, wie Erinnerung, Material und Identität miteinander verflochten sind. Instagram: @shaghayegh11chamaniBildrechte: © Shaghayegh Chamani
Sister Disko
DJ
Sister Disko is a DJ duo formed by the twins Valerie & Johanna Hänsch in Munich in 2021. Our Sister Disko
is all about the „O“. We love the letter „O”. In the „O“ merges everything, we are longing for: Being one with everyone and everything, being in connection with the past and the future, here and now. There are no categories like right or wrong, man or woman, here or elsewhere because all is one at the same time. In this loving state there would be no harm, no racism, no war. For us, music and dancing are roads to get to this state of mind. With our Sister Disko we want to share this encompassing feeling. Come and dance with us to the music of freedom! Instagram: sisterdiskoBildrechte: © Sister Disko
Susanna Gesundheitskollektivs München
Moderation
Susanna ist Mitglied des Gesundheitskollektivs München und angehende Psychotherapeutin. Das Kollektiv setzt sich für die Gründung eines solidarischen Stadtteilgesundheitszentrums in München
ein. Im Fokus steht dabei nicht nur das individuelle Verhalten, sondern auch die gesellschaftlichen und strukturellen Bedingungen von Gesundheit. Wie diese Aspekte in der Gesundheitsversorgung mitgedacht und abgebildet werden können, ist eine zentrale Frage ihrer Arbeit.Bildrechte: © Gesundheitskollektiv
Suzan Çakar
Mitgründerin We Won‘t Shut Up! Kollektiv
Suzan Çakar arbeitet im Bereich der politischen Bildung sowie als Moderatorin u.a. zu den Schwerpunkten Migration, Rassismus und Feminismus. Als
Mitbegründerin des Kollektivs We won’t shut up! Munich setzt sie sich mit kulturellen und politischen Veranstaltungen aktiv dafür ein, gesellschaftliche Missstände aufzuzeigen. Außerdem hostet sie die Talkrunde „Auf einen Mokka mit Sue“.Bildrechte: © Steffen Boeckh
Tanzil Abdallah Adam
Artist
Tanzil Abdallah Adam ist eine sudanesische Muralistin, Textilkünstlerin und Artivistin, deren künstlerische Praxis marginalisierte Stimmen in den Mittelpunkt stellt, insbesondere
die von Frauen. Sie arbeitet vorwiegend im öffentlichen Raum und nutzt Street Art als Mittel der Erinnerung, des Widerstands und kollektiver Heilung. Aufgewachsen in Nord-Darfur und zwischen dem Sudan und der Diaspora verortet, verfügt Tanzil über einen akademischen Hintergrund in Public Health und Umweltstudien. Im Zuge der sudanesischen Revolution engagierte sie sich intensiv in Gedenk- und Protestkunst und war Mitbegründerin des Kollektivs Salvation in Art, eines Zusammenschlusses autodidaktischer Künstler*innen. Im Jahr 2022 erhielt sie den Creative Activism Award, der die Arbeit von Mayarem, einer rein weiblichen Street-Art-Gruppe, unterstützte. In ihren jüngsten Arbeiten, entstanden im Rahmen einer Residency bei 32 East (Uganda), untersucht sie Faden und Textil als Orte von Fürsorge, Überleben und politischem Ausdruck. Instagram: @iamtanzil126Bildrechte: © Danzig Adam
Tschechisches Zentrum München
Kurator*innen
Das Tschechische Zentrum München gehört zum weltweiten Netzwerk der Tschechischen Zentren mit einer Zentrale in Prag. Die Tschechischen Zentren werden vom
Außenministerium der Tschechischen Republik bezuschusst, sind das Hauptinstrument der Public Diplomacy der tschechischen Außenpolitik und stärken den guten Ruf der Tschechischen Republik in der Welt. Als Kulturinstitut sind sie Mitglied im Netzwerk der europäischen Kulturinstitute – EUNIC. Sie präsentieren die Tschechische Republik in vielen kulturellen und gesellschaftlichen Bereichen: von der Kunst über die Kreativwirtschaft bis zu Wissenschaft und Innovationen. Sie bieten tschechische Sprachkurse an, beteiligen sich an internationalen Projekten und dienen als Plattform für die Weiterentwicklung des internationalen Kulturdialogs.Bildrechte: © Tschechisches Zentrum München
Vandalisbin
Musiker*innen
Es gibt Debüt-EPs, die klingen wie Bewerbungsschreiben. Und dann gibt es solche wie „Bottle of Wisdom: Tape 1“ von VANDALISBIN, die
sich anfühlen wie ein Manifest – brüchig, fordernd, verletzlich, kämpferisch. Eine Selbstverortung zwischen Soul, Indie-Rock und poetischem, queerem Pop, die nicht fragt, ob sie reinpasst, sondern sich einfach Raum nimmt. Und das mit einer musikalischen Präzision, die nicht so wirkt, als wäre hier jemand am Anfang. Sondern eher: mitten im Aufbruch.Bildrechte: © Milena Starosta
Vanessa Zwisele
Sprecherin
Vanessa Zwisele engagiert sich für Verhütung, Gleichberechtigung und Klimagerechtigkeit. Als Mitbegründerin der Klimainitiative "100 Voices - One Planet" und Project
Officer bei der Foundation for European Progressive Studies (FEPS) bringt sie Menschen aus Aktivismus, Forschung, Praxis und Alltag zusammen, um gemeinsam zu diskutieren, auszuprobieren und neue Ideen zu entwickeln. Bei dem Thema Verhütung geht es ihr darum, Verantwortung, Wissen und Handlungsspielräume sichtbar und greifbar zu machen.Bildrechte: © Vanessa Zwiesele
Yıldız Çakar
Dichterin
Yıldız Çakar, geboren 1978 in Diyarbakır (Amed), ist eine bedeutende Dichterin und Romanautorin der modernen kurdischen Literatur. Bis heute hat
sie zehn Bücher veröffentlicht. Ihr Gedichtband „Mohra Reş“ erschien 2024. Das titelgebende Gedicht wurde als digitales Theaterprojekt Lockedown Locked In adaptiert und gewann den Preis für das beste Originaldrehbuch beim Athens International Art Film Festival. In ihrer Lyrik setzt sich Çakar vor allem mit Themen wie Tod und Exil auseinander. Die Kraft ihrer Poesie liegt weniger in klassischer Form und Metrik als in ihrer einzigartigen Ausdrucksweise. Ihr poetischer Stil und ihre Bildsprache sind tief in traditionellen und mündlich überlieferten historischen Quellen verwurzelt, wodurch sie eine ganz eigene literarische Sprache geschaffen hat.