Mitwirkende / Contributors

Ohne diese Menschen ist We Won't Shut Up! 2026 nicht möglich.

Without these people, We Won't Shut Up! 2026 would not be possible.

  • Another Gaze Kino

    Konzept

    Die Kinoreihe Another Gaze im Rahmen des We Won`t Shut Up Festivals, hebt Perspektiven jenseits des Male Gaze hervor undschafft Raum für Filme, die wichtige gesellschaftliche Themen sichtbar machen. Feministisches Kino bedeutet für uns genaues Hinsehen frei von konservativen Rollenbildern.
  • Banda Ramua

    Musiker*innen

    Banda Ramua ist eine internationale, offene Brass Band, in der sich unterschiedliche Menschen und Instrumente treffen, um sich musikalisch, persönlichund politisch auszutauschen. Sie setzt sich durch ein vielfältiges Repertoire mit verschiedenen Welten, Kulturen und Kämpfen auseinander und vermittelt eine pazifistische, gemeinschaftliche Botschaft.
  • Berivan Kaya

    Berivan Kaya

    Musikerin

    Berivan Kaya ist eine in Köln lebende Musikerin und Songwriterin, die mit ihrem anatolischen Indie-Sound traditionelle türkische Volks- und Kunstmusikmit Arabesque, minimalistischen Gitarren, sanften elektronischen Beats und Synthwave verbindet. Ihre Musik bewegt sich zwischen Intimität und Kollektivität und lädt dazu ein, Emotionen gemeinsam zu erleben.

    Bildrechte: © Gizem Güven

  • Brigitte Malungo

    Brigitte Lunguieki Malungo

    Autorin

    Brigitte Lunguieki Malungo wurde 1989 in Angola geboren, wuchs in Deutschland auf und lebt heute in Spanien. Sie ist Autorinund Literaturvermittlerin und gehört zu den eindringlichen Stimmen einer neuen afrodeutschen Gegenwartsliteratur. In ihren Texten verbindet sie literarische Sensibilität mit politischem Bewusstsein und macht marginalisierte Perspektiven sichtbar – mit einer Sprache, die bewegt, aufrüttelt und heilsam wirkt.

    Bildrechte: © Nadine Malungo

  • Imke Schmincke

    DR. FRANCES JACKSON

    Moderatorin

    Frances Jackson studierte Germanistik, Bohemistik und Osteuropastudien in Oxford, München und Brno. Seit 2019 arbeitet sie für das Tschechische ZentrumMünchen.

    Bildrechte: © Imke Schmincke

  • Dr. Sahana Udupa

    Media Anthropologist

    Sahana Udupa is Professor of Media Anthropology at LMU Munich, BKC Faculty Associate at Harvard University, Principal Investigator of theEuropean Research Council Consolidator Project on small social media platforms, and founder of the Center for Digital Dignity. She has published widely on online extreme speech, anthropology of AI, content moderation, online misogyny, global digital cultures, and platform governance. Udupa is a recipient of the Franqui Chair award in Belgium and Joan Shorenstein Fellowship and Berkman Klein Fellowship at Harvard University. She has given presentations at the United Nations headquarters and authored the UN commissioned research paper, “Digital Technologies and Extreme Speech: Approaches to Counter Online Hate”. Her forthcoming books are Handbook on Anthropology and Artificial Intelligence (Edward Elgar) and Artificial Intelligence and Extreme Speech (contracted with New York University Press).

    Bildrechte: © Andreas Focke

  • Fikri Anıl Altıntaş

    Fikri Anıl Altıntaş

    Schriftsteller

    Fikri Anıl Altıntaş ist Autor, Performer und streitbarer Stimmengeber in Debatten über Männlichkeit, Rollenbilder und Antifeminismus. Er schreibt über die(De-)Konstruktion migrantischer, muslimisch-türkischer Männlichkeiten in Deutschland – literarisch, politisch und immer nah an gesellschaftlichen Realitäten. Seine Texte erscheinen u. a. in ZEIT und taz, außerdem arbeitet er für Deutschlandfunk Kultur und das ZDF. Nach seinem Debüt „Im Morgen ein Birnbaum“ (2023) und dem Lyrikband „Geografie der Unruhe“ (2024) erscheint im August 2025 sein neuer Roman „Zwischen Uns Liegt August“. Es folgten Beiträge für Deutschlandfunk Kultur und das ZDF, Performances am Schauspiel Hannover und Texte für Theaterbühnen, u.a. für das Berliner Ensemble. Im Oktober erschien die ARD-Doku “Toxische Männlichkeit - Woher kommt die Wut auf Frauen?” dem Thema Gewalt gegen Frauen. Er ist ehrenamtlich als #HeForShe Deutschland Botschafter von UN Women Deutschland tätig. aktiv.
  • Francis Catedral

    Filmmaker

    Francis Catedral is a Filipino American documentary filmmaker and Master of Divinity graduate based in Hong Kong. Since 2018, hehas worked closely with migrant domestic worker–led organizations. His debut film, *Migrant Women Rise*, was featured by Rappler and ABS-CBN, and his current project is supported by Eye Catcher Global, New Naratif, and BEBESEA. He writes *Impermanent Residence*, a newsletter on filmmaking, migration, and the Filipino diaspora.
  • Gesundheitskollektiv München

    Gesundheitskollektivs München

    Moderation

    Das Gesundheitskollektivs München setzt sich für die Gründung eines solidarischen Stadtteilgesundheitszentrums in München ein. Im Fokus steht dabei nicht nurdas individuelle Verhalten, sondern auch die gesellschaftlichen und strukturellen Bedingungen von Gesundheit. Wie diese Aspekte in der Gesundheitsversorgung mitgedacht und abgebildet werden können, ist eine zentrale Frage ihrer Arbeit.

    Bildrechte: © GEKO

  • Grischka Voss

    Grischka Voss

    Schauspielerin und Autorin

    Grischka Voss ist freie Schauspielerin und Autorin aus Wien, kurz gesagt: “One-Woman-Company”, die sich in ihren Arbeiten mit sozialpolitischenTabuthemen auseinandersetzt mit dem Schwerpunkt auf feministischen Themen. Derzeit tourt Sie mit zwei Ein-Frau-Stücken über weibliche Lust und weibliche Körperflüssigkeiten als auch über die Wechseljahre, mit denen Sie alle, die sich weiblich fühlen, empowern möchte. Biografie: Grischka Voss (D) Schauspielerin, Autorin, Regisseurin 1993-1995 Ausbildung für Schauspiel und Tanz in New York und Wien 1996 Akademietheater, „Ballade vom Wiener Schnitzel“/George Tabori; Volkstheater „Cyrano de Bergerac“/ Michael Schottenberg 1997-2017 gründete und leitete die freie Künstlerin gemeinsam mit Ernst Weigel „das bernhard ensemble“, das ab 2006 in Wien, im „Das OFF Theater“ beheimatet war. Sie versteht sich als freie Geschichtenerzählerin mit starken sozialen Anliegen, schuf zahlreiche Stücke für das bernhard ensemble, mit denen sie im In – und Ausland gastierte, spielt, inszeniert und zeichnet zumeist auch für Bühne und Ausstattung ihrer Produktionen. 2017 verließ sie das bernhard ensemble, trat als Schauspielerin und Autorin bei „Ganymed female“ im Kunsthistorischen Museum Wien, bei den Gmundner Sommerfestspielen mit „Noch ein Fest für Boris“ auf, verfasste ihre Autobiographie „Wer nicht kämpft, hat schon verloren“ (Amalthea Verlag), aus der sie u.a. beim Literaturfestival „Blätterwirbel“ im Theater in der Josefstadt oder an der Schaubühne Berlin gelesen hat. 2018 schrieb und spielte sie für Veronika Glatzners Projekt „Habenichtse“ im Fasanviertel einen Monolog zum Thema: mündet der Wiederverwertungstrend in eine neue Form des Kapitalismus? Seit 2017 verfasst sie auch Artikel für die Salzburger Nachrichten 2019 verfasste sie das offensive Ein-Frau-Stück „Bulletproof“ über die Lust der Frau und ihre ständige Unterdrückung, das sie im Jänner 2020 im Theater Drachengasse in Wien uraufführte und spielte. 2021 Neuausgabe von „Ich bin kein Papagei“ (Amalthea Verlag), für das sie das Nachwort verfasste, Wiederaufnahme “Bulletproof” im Theater Drachengasse 2022/2023 schrieb sie ein Theaterstück über das Klimakterium der Frau, Titel “F*ING HOT!”, das im Theater Drachengasse uraufgeführt wurde. Es folgten zahlreiche Gastspiele mit F*ING HOT! innerhalb Österreichs und eine Wiederaufnahme im Theater Drachengasse. Bei “Ganymed Bridge” spielte sie einen Monolog von Teresa Präauer (Regie Jacqueline Kornmüller), im Projekt “Lagerkollaps” spielte sie unter der Regie von Veronika Glatzner den selbstverfassten Monolog “Storebox-Mom”. Ebenso wirkte sie in einem “Tatort” unter der Regie von Katarina Mückstein und dem TV-Film “Ewig Dein”, Regie Johanna Moder mit, sowie in der Miniserie “Kafka”, Regie David Schalko. Mit Regisseur Stefan Manuel Eggenweber drehte sie den Kinofilm “Zwei verletzte Tiere im Wald”. 2024 verfasste sie für Regisseurin Barbara Herold das Theaterstück “Ein Albtraum in zwölf Bildern” zum Thema Abtreibung (UA im Alten Hallenbad in Vorarlberg) 2025 arbeitete sie mit Regisseur Dani Levy für den Kinofilm “Kochschule Schwarz” zusammen und wurde aus 400 internationalen BewerberInnen als Performerin für Marina Abramović ausgewählt. Bis 1. März 2026 reanacted sie in der Albertina Modern vier der frühen Performances von Marina Abramović. Preise: Nestroy für die beste Off Theater Produktion 2001, zahlreiche weitere Nominierungen

    Bildrechte: © Teresa Marenzi

  • Günier Künier

    Güner Künier

    Musikerin

    Güner Künier wurde 1990 im türkischen Izmir geboren und zog mit ihrer Familie im Alter von drei Jahren nach Flensburg,wo sie auch aufwuchs. Im Jugendalter spielte sie dort in ersten Bands, ehe sie zum Studium des Wirtschaftsingenieurwesens nach Berlin ging. Nach Abschluss des Studiums widmete sie sich voll und ganz der Kunst, arbeitete als Schauspielerin und Musikerin. Anfang der 2020er begann sie, solo Musik zu machen. Ihre Debüt-EP erschien 2021, ein Jahr später ihr erstes Album „Aşk“.

    Bildrechte: © Magnus Krueger

  • Hülya Weller

    Moderation

    Hülya Weller ist Kulturwissenschaftlerin und als Moderatorin für unterschiedliche Formate tätig – z.B. Podiumsgespräche, Lesungen oder künstlerische Veranstaltungen. Sie istaußerdem in der Münchner Kulturszene aktiv, leitet die Careteria und macht Comedy und Improtheater.

    Bildrechte: © Noel Laas

  • Ilham Bani Odeh

    Workshopleitung

    Ilham Bani Odeh ist Politikwissenschaftlerin und arbeitet an der Schnittstelle von politischer Bildung, transformativer Friedensarbeit und intersektionaler Machtkritik. Sie konzipiertund moderiert Räume für kollektives Lernen, Verständigung und solidarisches Handeln in gesellschaftlich und geopolitisch konfliktbeladenen Kontexten. Ihr Fokus liegt auf der Frage, wie Solidarität als politische Praxis strukturelle Veränderung bewirken kann. Bildung versteht sie dabei als Raum für Reflexion, Verantwortung und soziale Transformation.

    Bildrechte: © Jasmin Breidenbach

  • Jamila Niedermeier

    We Won't Shut Up!

    Jamila ist seit 2023 Teil des Kollektivs We Won’t Shut Up und arbeitet an der Schnittstelle von feministischer Praxis, Kunstund Kultur. Aktuell studiert Jamila Visuelle Anthropologie im Master. In ihrer Abschlussarbeit realisierte sie einen Dokumentarfilm über Ermächtigungsorte von FLINTA im Baskenland, der alltägliche, gelebte Formen des Widerstands sichtbar macht und patriarchale Strukturen herausfordert.

    Bildrechte: © Jamila Niedermeier

  • Jana Islinger

    Artist

    Jana Islinger (*1999) ist Dokumentarfotografin aus München. Mit einem journalistischen Ansatz arbeitet sie an Langzeitprojekten zu gesellschaftlichen und geopolitischen Themen,insbesondere zu Identität, Zugehörigkeit und Machtstrukturen. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von intensiver Recherche und einer großen Nähe zu den porträtierten Menschen. Islinger wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Nikon Fotobus Grant und dem Emscherbilder-Stipendium, und zeigte ihre Arbeiten 2025 beim Fotofestival Les Rencontres d’Arles. Webseite: https://janaislinger.com/ Instagram: @janaislinger

    Bildrechte: © Paulina Hildesheim

  • jan gutzeit

    Jan Gutzeit

    We Won't Shut Up!

    Aktiv in der Gesellschaft einsetzen. Themen und Ideen gestalten, die von Interesse sind.

    Bildrechte: © gutzeit

  • Jasmin Breidenbach

    Artist&Curator

    Jasmin Breidenbach (*1989) ist eine deutsch-marokkanische Foto- und Videokünstlerin aus München. In ihrer Arbeit befasst sie sich mit Themen wieFeminismus, Identität und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Ihre Projekte, darunter das mit dem Deutschen Fotobuchpreis ausgezeichnete Fotobuch Live with Love. Promise, ihre Portraitserie zum Thema Endometriose und das aktuelle Projekt Der Ort Zwischen Uns, geben Frauen Sichtbarkeit und Raum für Empathie und Dialog. Webseite: https://www.jasminbreidenbach.de/ Instagram: @jasminbreidenbach

    Bildrechte: © Lisa Hantke

  • Karolin Mok

    We Won't Shut Up!

    Karolin Mok ist Teil von We Won't Shut Up!, weil schweigen keine Option ist. Sie arbeitet im Frauenhaus, dort woGewalt sichtbar wird und Widerstand notwendig ist. Feminismus ist für sie Praxis, kein Schlagwort. Sie kämpft gegen Unterdrückung in all ihren Formen - mit Wut, Liebe und kollektiver Kraft. Sie ist Mutter zweier Söhne und glaubt an eine Zukunft, die erkämpft werden muss.

    Bildrechte: © Karolin Mok

  • Kat

    Comedian

    Kat ist Comedienne und Aktivistin aus Berlin mit den perfekten Maßen für die moderne Frau: 80 % Delulu, 100 % Attitüde,Ruhepuls 180. Ihre Fingernägel sind länger als der Geduldsfaden fürs Patriarchat, der erste Rant des Tages startet noch vor dem Frühstück – bestehend aus weißem Red Bull, Marlboro Light und der naiven Hoffnung, heute nichts anzuzünden. Spoiler: klappt selten. Nicht nur auf der Bühne ist Kat eine messy bitch mit Charisma: Sie scheitert souverän am Alltag und entwirft trotzdem mit Confidence Pläne für die neue Weltordnung. Denn als Nihilistin mit Durchhalteproblem glaubt sie irgendwie doch daran, dass alles gut wird. Sie redet über Dating als bisexuelle Person, das Älterwerden, den Niedergang der westlichen Welt in Richtung Faschismus – und warum toxische Bros im Reality-TV dessen ehrlichste Chronisten sind. Kat ist laut, sarkastisch und emotional instabil mit Stil. Sie pendelt zwischen Selbstzweifel und Größenwahn, ADHD-Rambles und überraschend zärtlichen Momenten. Comedy für alle, die lachen, während alles brennt. Weil Aufgeben keine Option ist. Instagram & TikTok: @kat_she_bueno
  • Katrin Bauer

    Moderation

    Katrin Bauer (b. 1992) is a curator, researcher, and writer. Her field of expertise is driven by an interest innew visual technologies, photography’s representational politics and decolonial strategies in contemporary art production. She currently serves as curator for the research project ‘Astrophysics & Art’ at the Academy of Fine Arts Munich, as well as co-curator and project coordinator of FOTODOKS. Prior to this, she has been working as assistant editor at Haus der Kunst München, as research associate for photography and time-based media at the Pinakotheken, and as assistant curator at Fotomuseum Winterthur. She is the recipient of the C/O Berlin Talent Award 2024 in the category ‘Theorist’. She holds degrees from Zurich University of the Arts and the University for Fine Arts, Design and Music in Freiburg. Her writings have been published by Camera Austria, Deichtorhallen Hamburg, Fotomuseum Winterthur, Haus der Kunst München, Museum Folkwang, Museo Nivola, Pinakothek der Moderne, and Rundbrief Fotografie, among others. Website: katrinluisabauer.com

    Bildrechte: © Elisabeth Greil

  • Kokonelle

    Kokonelle

    Artist

    Kokonelle ist eine multidimensionale Künstlerin aus München mit kongolesischen Wurzeln. In ihrer Musik verbindet sie Hip-Hop, R’n’B, Afro und Soul –mehrsprachig auf Englisch, Deutsch, Französisch und Lingala. Ihre Songs handeln von Identität, Widerstand, radikaler Zärtlichkeit und Selbstermächtigung. Auch abseits der Bühne ist Kokonelle aktiv: als Bildungsreferentin, bildende Künstlerin und Kuratorin versteht sie Kunst bewusst als politische Praxis. Ende 2025 erschien ihre Debüt-EP „Release“, ein sechsteiliges Projekt zwischen Empowerment und Verletzlichkeit, das u. a. vom BR Zündfunk, dem Gasteig Magazin und der Süddeutschen Zeitung aufgegriffen wurde. Mit ausdrucksstarken Live-Performances, Musikvideos und Workshops ist Kokonelle eine kraftvolle Stimme einer neuen künstlerischen Generation. 2026 setzt Koko genau dort an, wo sie aufgehört hat! Euch erwarten viele neue Shows, Projekte, Kunst, Community und natürlich Musik! Webseite: https://kokonelle.de/ Instagram: @kokonelle

    Bildrechte: © Priscilla Grubo

  • Leila Kayyali

    Leila Kayyali

    Moderatorin

    Mein Name ist Leila Kayyali, Politologin und Masterstudentin in Gender Studies und komme aus Bochum. Ich bin in 2015 nachDeutschland mit meiner Familie über die Balkan Route geflohen, nach dem Kriegsanfang in meiner Heimatstadt Idleb in Syrien. Ich bin Menschenrechtsaktivistin und arbeite momentan an einem Projekt in Dortmund über Politische Bildung von Migratischen Junge Menschen, Fokus ist Dialog und freie Lernräume zu schaffen, um Teilhabe zu ermöglichen. Mich beschäftigen Themen wie Identität, Intersektionalität und die Narrative weiblich gelesener Menschen auf der Flucht.

    Bildrechte: © Leila Kayyali

  • Marcela Gloria

    Künstlerin

    Marcela Gloria, march in mars is a Mexican designer and Illustrator. Her work explores the world of femenine, often accompained bynature as well as mexican imaginary.

    Bildrechte: © Marcela Gloria

  • Maryam.fyi

    Musikerin

    Maryam. Iranerin und Deutsche. Künstlerin (MARYAM.fyi). Kleine und große Schwester. Was mich von meinen Schwestern unterscheidet: Freiheit. Geboren und aufgewachsenin Deutschland, nahm ich diese immer als selbstverständlich an. Vom Iran träume ich mein Leben lang. Ich hatte das Glück, diesen Teil meiner Wurzeln kennenzulernen. Seit meinem 10. Lebensjahr war ich einige Male im Iran, gemeinsam mit meinen Eltern, Geschwistern, Freund:innen. Ich lebe als Künstlerin in einem Land, in dem mein Anderssein der Aspekt sein soll, der mir meine Heimat abspricht? Die Heimat, in der mein Vater seine zweite Heimat gefunden hat, nachdem er Ende der 1970er Jahre den Iran verlassen hatte? Die Heimat, in der ich mit dem Wunsch nach Veränderung und Gerechtigkeit aufgewachsen bin und in der ich immer noch davon träume, sie zu verändern?

    Bildrechte: © Lukas Baumgartl

  • Mila Zhluktenko

    Artist

    Mila Zhluktenko, eine in Kyiv, Ukraine geborene Filmemacherin, studierte Dokumentarfilm an der HFF München. Ihre Filme wurden auf zahlreichen intenationalenFestivals gezeigt, u.a. auf der Berlinale, IDFA, MoMA, und Visions du Réel. Ihr Kurzfilm OPERA GLASSES wurde bei DOK Leipzig mit der Goldenen Taube ausgezeichnet. Zu ihren aktuellen Arbeiten, in Co-Regie mit Daniel Asadi Faezi, gehören WAKING UP IN SILENCE (Jurypreis Berlinale Generation KPlus) und RÜCKBLICKEND BETRACHTET (Deutscher Kurzfilmpreis). Ihr Kurzspielfilm CRITICAL CONDITION feierte Premiere in der Semaine de la Critique in Cannes 2025. Als Editorin arbeitete sie außerdem an den Filmen DEAD GIRLS DANCING, IRON BUTTERFLIES und GOTT IST EIN KÄFER. Seit 2021 ist Mila Zhluktenko zudem Mitglied des Münchner Filmmagazins Revü. 2023 trat sie dem Filmfest München als Programmscout bei. Webseite: https://zhluktenko.com/ Instagram: @mila_lotas

    Bildrechte: © Sebastian Huber

  • Miřenka Čechová

    Miřenka Čechová

    Autorin

    Nach ihrer Ausbildung zur Balletttänzerin studierte Miřenka Čechová Alternatives und Nonverbales Theater in Prag, wo sie seither lebt und sichdem Bewegungs- und Performance-Theater widmet. »Tote Schwäne tanzen nicht« ist ihr Prosadebüt.

    Bildrechte: © Tereza Kunderová

  • MWF

    Munich Wallflowers (MWF)

    Kollektiv

    Munich Wallflowers (MWF) is a women‘s street art collective. Founded in July 2024 on the initiative of Silke Teschke (@f3000_streetart)with the purpose of supporting women in the street art scene. Some of the founding members are Athiya (@bulbul_ink), Marcela Gloria (@marchinmars), Vanessa Hofmann (@vh.illustration), Melike Kerpel (@melikekerpel_art), Cassie Tumlinson (@cassietumlinson) and Marion Wilken (@redfoxhippie). The MWF are striving for women’s work to have more presence on the scene: in festivals, exhibitions and on walls throughout the city. They value the exchange of knowledge and support each other in order to grow as artists. Their mission is to create a supporting network of people with similar values and goals.

    Bildrechte: © Marcella

  • Pinay Colada

    Pinay Colada

    Drag Queen

    WHO IS PINAY COLADA? Pinay Colada ist eine Dragqueen aus München und eine feste Größe der queeren Szene und Drag-Community. Als Hostmoderiert sie mehrere Shows und Brunch-Formate und bringt Menschen mit Charme, Humor und Haltung zusammen. Sie ist die stolze Drag-Mutter des Haus of Colada und bekannt für ihre liebevolle, empowernde Art, Talente wachsen zu lassen. Mit Skills in Make-up, Performance, Wigstyling und Workshops vereint sie Kunst und Handwerk zu einer einzigartigen Bühnenpräsenz. Als asiatische Diva mit viel Herz und Soul steht sie für Sichtbarkeit, Stärke und Selbstbestimmung. Ihre Shows sind politisch, fun und magisch und immer durchzogen von purer Queer Joy. Pinay Colada ist Miss Congeniality mit einem scharfen Blick für Ungerechtigkeit. Und wenn man es darauf anlegt, wird sie auch mal ganz klar: she WILL read a bitch.

    Bildrechte: © Pinay Colada

  • ROPA

    ROPA

    Artist

    ROPA ist eine in Simbabwe geborene, aufstrebende Künstlerin, die in München lebt. Sie ist Rapperin, Sängerin, Songwriterin, aber vor allemDJ. Sie mischt Amapiano, Afrohouse, Afrotech, Dancehall, Hip Hop und einen Hauch von Afrobeats. „Zu meinen Inspirationen gehören Doja Cat und Amorphous. Ich mache Musik und Playlists und freue mich darauf, den Leuten etwas zu bieten, das sie dazu bringt, ihr Shazam zu öffnen“.

    Bildrechte: © ROPA

  • Sandra Singh

    Artist

    Sandra Singh (*1990) ist eine deutsch-indische bildende Künstlerin und Fotografin, die in München lebt und arbeitet. In ihrer künstlerischen Praxisbewegt sich Singh an der Schnittstelle von Fotografie, Druckgrafik, Video- und Medienkunst. Ihre Arbeiten und Recherchen beschäftigen sich mit Themen wie Grenzpolitik, weiblicher Autonomie und migrantischer Identität. Ihr Arbeitsprozess ist geprägt von wissenschaftlicher und journalistischer Recherche sowie einer Verbindung ästhetischer Ansätze aus Überwachungstechnologie, Fine-Art-Fotografie und (Foto-)Journalismus. Webseite: https://sandrasingh.de/ Instagram: @sandra_singh

    Bildrechte: © Francesco Giordano

  • Sapir von Abel

    Workshopleitung

    Sapir von Abel wurde in Jerusalem geboren und lebt in München. Sie studierte Naher und Mittlerer Osten sowie Interkulturelle Kommunikationan der LMU München. Sapir arbeitet als Kuratorin für Bildung und Vermittlung am Jüdischen Museum München und ist Teil des Kurator*innenteams des Kunst- und Kulturfestivals „ausARTen“.

    Bildrechte: © Jasmin Breidenbach

  • Shaghayegh Chamani

    Artist & Curator

    Shaghayegh Chamani wurde in Teheran geboren und lebt heute in München. Sie studiert Bildhauerei an der Akademie der bildenden KünsteMünchen und teilt sich mit vier Freund*innen ein gemeinsames Atelier, das als Raum für Austausch, kollektive Praxis und interdisziplinäres Arbeiten dient. Seit 2022 ist sie im Bellevue di Monaco, einem Kultur- und Wohnzentrum für geflüchtete Menschen, tätig. Dort ist sie für Administration, Organisation und Finanzen verantwortlich und moderiert Abende zu Themen rund um Iran, Migration und kulturelle Identität. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sich Shaghayegh mit Archiv und Herkunft, Flucht und Migration, Körperlichkeit und Feminismus. Gesellschaftliche Fragen zu Gleichberechtigung und Postmigration bilden den Kern ihrer Praxis. Ihre Skulpturen und Installationen verknüpfen persönliche Narrative mit politischen Perspektiven und erforschen, wie Erinnerung, Material und Identität miteinander verflochten sind. Instagram: @shaghayegh11chamani

    Bildrechte: © Shaghayegh Chamani

  • Sister Disko

    DJ

    Sister Disko is a DJ duo formed by the twins Valerie & Johanna Hänsch in Munich in 2021. Our Sister Diskois all about the „O“. We love the letter „O”. In the „O“ merges everything, we are longing for: Being one with everyone and everything, being in connection with the past and the future, here and now. There are no categories like right or wrong, man or woman, here or elsewhere because all is one at the same time. In this loving state there would be no harm, no racism, no war. For us, music and dancing are roads to get to this state of mind. With our Sister Disko we want to share this encompassing feeling. Come and dance with us to the music of freedom! Instagram: sisterdisko

    Bildrechte: © Sister Disko

  • Suzan Çakar

    Mitgründerin We Won‘t Shut Up! Kollektiv

    Suzan Çakar arbeitet im Bereich der politischen Bildung sowie als Moderatorin u.a. zu den Schwerpunkten Migration, Rassismus, Jugend und Feminismus.Als Mitbegründerin des Kollektivs We won’t shut up! Munich setzt sie sich mit kulturellen und politischen Veranstaltungen aktiv dafür ein, gesellschaftliche Missstände aufzuzeigen. Außerdem hostet sie die Talkrunde „Auf einen Mokka mit Sue“.

    Bildrechte: © Steffen Boeckh

  • Tanzil Abdallah Adam

    Artist

    Tanzil Abdallah Adam ist eine sudanesische Muralistin, Textilkünstlerin und Artivistin, deren künstlerische Praxis marginalisierte Stimmen in den Mittelpunkt stellt, insbesonderedie von Frauen. Sie arbeitet vorwiegend im öffentlichen Raum und nutzt Street Art als Mittel der Erinnerung, des Widerstands und kollektiver Heilung. Aufgewachsen in Nord-Darfur und zwischen dem Sudan und der Diaspora verortet, verfügt Tanzil über einen akademischen Hintergrund in Public Health und Umweltstudien. Im Zuge der sudanesischen Revolution engagierte sie sich intensiv in Gedenk- und Protestkunst und war Mitbegründerin des Kollektivs Salvation in Art, eines Zusammenschlusses autodidaktischer Künstler*innen. Im Jahr 2022 erhielt sie den Creative Activism Award, der die Arbeit von Mayarem, einer rein weiblichen Street-Art-Gruppe, unterstützte. In ihren jüngsten Arbeiten, entstanden im Rahmen einer Residency bei 32 East (Uganda), untersucht sie Faden und Textil als Orte von Fürsorge, Überleben und politischem Ausdruck. Instagram: @iamtanzil126

    Bildrechte: © Danzig Adam

  • Tschechisches Zentrum München

    Tschechisches Zentrum München

    Kurator*innen

    Das Tschechische Zentrum München gehört zum weltweiten Netzwerk der Tschechischen Zentren mit einer Zentrale in Prag. Die Tschechischen Zentren werden vomAußenministerium der Tschechischen Republik bezuschusst, sind das Hauptinstrument der Public Diplomacy der tschechischen Außenpolitik und stärken den guten Ruf der Tschechischen Republik in der Welt. Als Kulturinstitut sind sie Mitglied im Netzwerk der europäischen Kulturinstitute – EUNIC. Sie präsentieren die Tschechische Republik in vielen kulturellen und gesellschaftlichen Bereichen: von der Kunst über die Kreativwirtschaft bis zu Wissenschaft und Innovationen. Sie bieten tschechische Sprachkurse an, beteiligen sich an internationalen Projekten und dienen als Plattform für die Weiterentwicklung des internationalen Kulturdialogs.

    Bildrechte: © Tschechisches Zentrum München

  • Vandalisbin

    Vandalisbin

    Musiker*innen

    Es gibt Debüt-EPs, die klingen wie Bewerbungsschreiben. Und dann gibt es solche wie „Bottle of Wisdom: Tape 1“ von VANDALISBIN, diesich anfühlen wie ein Manifest – brüchig, fordernd, verletzlich, kämpferisch. Eine Selbstverortung zwischen Soul, Indie-Rock und poetischem, queerem Pop, die nicht fragt, ob sie reinpasst, sondern sich einfach Raum nimmt. Und das mit einer musikalischen Präzision, die nicht so wirkt, als wäre hier jemand am Anfang. Sondern eher: mitten im Aufbruch.

    Bildrechte: © Milena Starosta

  • Yildiz Çakar

    Dichterin

    Yildiz Çakar, geboren 1978 in Diyarbakır (Amed), ist eine bedeutende Dichterin und Romanautorin der modernen kurdischen Literatur. Bis heute hatsie zehn Bücher veröffentlicht. Ihr Gedichtband „Mohra Reş“ erschien 2024. Das titelgebende Gedicht wurde als digitales Theaterprojekt Lockedown Locked In adaptiert und gewann den Preis für das beste Originaldrehbuch beim Athens International Art Film Festival. In ihrer Lyrik setzt sich Çakar vor allem mit Themen wie Tod und Exil auseinander. Die Kraft ihrer Poesie liegt weniger in klassischer Form und Metrik als in ihrer einzigartigen Ausdrucksweise. Ihr poetischer Stil und ihre Bildsprache sind tief in traditionellen und mündlich überlieferten historischen Quellen verwurzelt, wodurch sie eine ganz eigene literarische Sprache geschaffen hat.