Unversehrt. Frauen & Schmerz

05.03.2025 · 19:0020:30Uhr

LUISE Kulturzentrum Saal, LUISE spielt

  • Lesung & Diskussionsrunde

Haper Collins
© Haper Collins

Frauen werden in der Medizin oft benachteiligt, da viele Studien auf männliche Körper ausgerichtet sind, was zu Fehldiagnosen und einer Abwertung weiblicher Schmerzen führt. Eine intersektionale Perspektive zeigt, dass Frauen zusätzlich durch Faktoren wie Ethnizität, Alter oder sozioökonomischen Status diskriminiert werden. Das Buch “Unversehrt. Frauen und Schmerz“ thematisiert, wie weiblicher Schmerz oft unterschätzt, übergangen und abgewertet wird. Biringer untersucht die gesellschaftlichen und medizinischen Aspekte dieses Phänomens und fordert dazu auf, weiblichen Schmerz ernst zu nehmen und in etwas Machtvolles zu verwandeln. Diesen Themen, möchten wir uns, bei einer Lesung und Diskussion nähern und aufzeigen was man dagegen tun kann.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung statt.

LUISE Kulturzentrum
  • Eva Biringer

    Eva Biringer

    Autorin

    Eva Biringer, geboren 1989 in Albstadt-Ebingen, hat Kunstgeschich- te und Theaterwissenschaft in Berlin und Wien studiert. Angefan- gen zu schreiben hat sieals Theaterkritikerin für nachtkritik.de und Die Welt. Sie war Redakteurin bei Zeit Online, danach freie Autorin. Heute schreibt sie unter anderem für Die Welt am Sonntag, Der Standard, Tagesspiegel, Zeit Online, Die Welt und Berliner Zeitung über Stil- und Kulturthemen. Sie lebt in Wien und Berlin.

    Bildrechte: © Vincent Bauer

  • Susanna - Gesundheitskollektiv

    Susanna - Gesundheitskollektiv

    Moderatorin

    Susanna ist Mitglied des Gesundheitskollektivs München und angehende Psychotherapeutin. Das Kollektiv setzt sich für die Gründung eines solidarischen Stadtteilgesundheitszentrums inMünchen ein. Im Fokus steht dabei nicht nur das individuelle Verhalten, sondern auch die gesellschaftlichen und strukturellen Bedingungen von Gesundheit. Wie diese Aspekte in der Gesundheitsversorgung mitgedacht und abgebildet werden können, ist eine zentrale Frage ihrer Arbeit.

    Bildrechte: © Gesundheitskollektiv