„AUF EINEN MOKKA MIT SUE" UND Maryam.fyi

06.03.2026 · 20:0021:00Uhr

Habibi Kiosk

  • Mokka mit Sue

© Lukas Baumgartl

Ein Gespräch über Musik als Haltung, über Freiheit, Herkunft und das Sprechen zwischen den Zeilen. In der Reihe „Auf einen Mokka mit Sue“ trifft Suzan „Sue“ Çakar im Habibi Kiosk auf Maryam. fyi sie ist Musikerin, Songwriterin und deutsch-iranische Künstlerin. Ihre Musik verbindet elektronische Pop-Sounds mit Themen wie Freiheit, Selbstbestimmung und Zugehörigkeit. In ihren Songs spiegeln sich persönliche Erfahrungen zwischen Kulturen und Ausdrucksformen wider, ebenso wie die Auseinandersetzung mit politischen Entwicklungen im Iran. Neben ihrer Musik schreibt Maryam regelmäßig als Kolumnistin für DIFFUS über die Revolution im Iran, Feminismus, Freiheit und die Verbindung von persönlicher Geschichte und gesellschaftlicher Verantwortung. Ihre künstlerische und publizistische Arbeit schafft Räume für Erinnerung, Widerstand und Hoffnung. Im Gespräch mit Sue gibt Maryam.fyi Einblicke in ihren künstlerischen Weg, erzählt vom Leben zwischen verschiedenen kulturellen Realitäten und zeigt, wie Musik zur Sprache wird, wenn Worte allein nicht ausreichen. Ein Mokka über Kunst, Identität – über Freiheit, Selbstermächtigung und die Kraft der eigenen Stimme.

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  • Suzan Çakar

    Mitgründerin We Won‘t Shut Up! Kollektiv

    Suzan Çakar arbeitet im Bereich der politischen Bildung sowie als Moderatorin u.a. zu den Schwerpunkten Migration, Rassismus, Jugend und Feminismus.Als Mitbegründerin des Kollektivs We won’t shut up! Munich setzt sie sich mit kulturellen und politischen Veranstaltungen aktiv dafür ein, gesellschaftliche Missstände aufzuzeigen. Außerdem hostet sie die Talkrunde „Auf einen Mokka mit Sue“.

    Bildrechte: © Steffen Boeckh

  • Maryam.fyi

    Musikerin

    Maryam. Iranerin und Deutsche. Künstlerin (MARYAM.fyi). Kleine und große Schwester. Was mich von meinen Schwestern unterscheidet: Freiheit. Geboren und aufgewachsenin Deutschland, nahm ich diese immer als selbstverständlich an. Vom Iran träume ich mein Leben lang. Ich hatte das Glück, diesen Teil meiner Wurzeln kennenzulernen. Seit meinem 10. Lebensjahr war ich einige Male im Iran, gemeinsam mit meinen Eltern, Geschwistern, Freund:innen. Ich lebe als Künstlerin in einem Land, in dem mein Anderssein der Aspekt sein soll, der mir meine Heimat abspricht? Die Heimat, in der mein Vater seine zweite Heimat gefunden hat, nachdem er Ende der 1970er Jahre den Iran verlassen hatte? Die Heimat, in der ich mit dem Wunsch nach Veränderung und Gerechtigkeit aufgewachsen bin und in der ich immer noch davon träume, sie zu verändern?

    Bildrechte: © Lukas Baumgartl