DER WANDEL IST WEIBLICH, WECHSELJAHRE INS ZENTRUM
11.03.2026 · 19:00 – 21:00Uhr
LUISE
- Podiumsdikussion
Wechseljahre sind kein Randthema – sie sind Teil gelebter Realität von Millionen Frauen, trans*, inter* und nicht-binären Personen. Und doch werden sie im öffentlichen Diskurs, in der Arbeitswelt und selbst im Gesundheitswesen oft marginalisiert oder tabuisiert.
Diese Podiumsdiskussion will das ändern:
Wir holen die Wechseljahre ins Zentrum gesellschaftlicher Aufmerksamkeit und politischer Debatte. Gemeinsam mit Grischka Voss, Faduma Korn, Dr. Jessica Stewart-da Coll und das Gesundheitskollektiv München, sprechen wir über medizinische Versorgung, kulturelle Narrative, Altersdiskriminierung – und darüber, warum diese Lebensphase Sichtbarkeit, Ressourcen und Anerkennung verdient.
Grischka Voss
Schauspielerin und Autorin
Grischka Voss ist freie Schauspielerin und Autorin aus Wien, kurz gesagt: “One-Woman-Company”, die sich in ihren Arbeiten mit sozialpolitischen
Tabuthemen auseinandersetzt mit dem Schwerpunkt auf feministischen Themen. Derzeit tourt Sie mit zwei Ein-Frau-Stücken über weibliche Lust und weibliche Körperflüssigkeiten als auch über die Wechseljahre, mit denen Sie alle, die sich weiblich fühlen, empowern möchte. Biografie: Grischka Voss (D) Schauspielerin, Autorin, Regisseurin 1993-1995 Ausbildung für Schauspiel und Tanz in New York und Wien 1996 Akademietheater, „Ballade vom Wiener Schnitzel“/George Tabori; Volkstheater „Cyrano de Bergerac“/ Michael Schottenberg 1997-2017 gründete und leitete die freie Künstlerin gemeinsam mit Ernst Weigel „das bernhard ensemble“, das ab 2006 in Wien, im „Das OFF Theater“ beheimatet war. Sie versteht sich als freie Geschichtenerzählerin mit starken sozialen Anliegen, schuf zahlreiche Stücke für das bernhard ensemble, mit denen sie im In – und Ausland gastierte, spielt, inszeniert und zeichnet zumeist auch für Bühne und Ausstattung ihrer Produktionen. 2017 verließ sie das bernhard ensemble, trat als Schauspielerin und Autorin bei „Ganymed female“ im Kunsthistorischen Museum Wien, bei den Gmundner Sommerfestspielen mit „Noch ein Fest für Boris“ auf, verfasste ihre Autobiographie „Wer nicht kämpft, hat schon verloren“ (Amalthea Verlag), aus der sie u.a. beim Literaturfestival „Blätterwirbel“ im Theater in der Josefstadt oder an der Schaubühne Berlin gelesen hat. 2018 schrieb und spielte sie für Veronika Glatzners Projekt „Habenichtse“ im Fasanviertel einen Monolog zum Thema: mündet der Wiederverwertungstrend in eine neue Form des Kapitalismus? Seit 2017 verfasst sie auch Artikel für die Salzburger Nachrichten 2019 verfasste sie das offensive Ein-Frau-Stück „Bulletproof“ über die Lust der Frau und ihre ständige Unterdrückung, das sie im Jänner 2020 im Theater Drachengasse in Wien uraufführte und spielte. 2021 Neuausgabe von „Ich bin kein Papagei“ (Amalthea Verlag), für das sie das Nachwort verfasste, Wiederaufnahme “Bulletproof” im Theater Drachengasse 2022/2023 schrieb sie ein Theaterstück über das Klimakterium der Frau, Titel “F*ING HOT!”, das im Theater Drachengasse uraufgeführt wurde. Es folgten zahlreiche Gastspiele mit F*ING HOT! innerhalb Österreichs und eine Wiederaufnahme im Theater Drachengasse. Bei “Ganymed Bridge” spielte sie einen Monolog von Teresa Präauer (Regie Jacqueline Kornmüller), im Projekt “Lagerkollaps” spielte sie unter der Regie von Veronika Glatzner den selbstverfassten Monolog “Storebox-Mom”. Ebenso wirkte sie in einem “Tatort” unter der Regie von Katarina Mückstein und dem TV-Film “Ewig Dein”, Regie Johanna Moder mit, sowie in der Miniserie “Kafka”, Regie David Schalko. Mit Regisseur Stefan Manuel Eggenweber drehte sie den Kinofilm “Zwei verletzte Tiere im Wald”. 2024 verfasste sie für Regisseurin Barbara Herold das Theaterstück “Ein Albtraum in zwölf Bildern” zum Thema Abtreibung (UA im Alten Hallenbad in Vorarlberg) 2025 arbeitete sie mit Regisseur Dani Levy für den Kinofilm “Kochschule Schwarz” zusammen und wurde aus 400 internationalen BewerberInnen als Performerin für Marina Abramović ausgewählt. Bis 1. März 2026 reanacted sie in der Albertina Modern vier der frühen Performances von Marina Abramović. Preise: Nestroy für die beste Off Theater Produktion 2001, zahlreiche weitere NominierungenBildrechte: © Teresa Marenzi
Gesundheitskollektivs München
Moderation
Das Gesundheitskollektivs München setzt sich für die Gründung eines solidarischen Stadtteilgesundheitszentrums in München ein. Im Fokus steht dabei nicht nur
das individuelle Verhalten, sondern auch die gesellschaftlichen und strukturellen Bedingungen von Gesundheit. Wie diese Aspekte in der Gesundheitsversorgung mitgedacht und abgebildet werden können, ist eine zentrale Frage ihrer Arbeit.Bildrechte: © GEKO